Offener Brief an den neuen Berliner Senat

Als Freiwillige in diversen Berliner Flüchtlingsinitiativen engagieren wir uns für bessere Lebensbedingungen von Geflüchteten in Berlin. In unserer Arbeit begegnen uns täglich die Schwierigkeiten der Menschen. Wir wollen mit unserem offenen Brief aktuelle Probleme benennen und Lösungen aufzeigen.

Dabei sehen wir die Notwendigkeit eines umfassenden praktischen Konzepts für die bessere Unterbringung, Versorgung, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe von Geflüchteten durch den neuen Berliner Senat. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Offener Brief [PDF]

 

Die Vorbereitungen für unser Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln vom 14. bis 16. Juli laufen auf Hochtouren. Das nächste Planungstreffen in großer Runde findet am 10.5. um 19:00 Uhr im Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Str. 53 statt.

Wir freuen uns immer über Verstärkung! Mehr auf der Website des Festivals.

 

Offenes Neukölln – Geschlossen gegen Rassismus
+++ UPDATE: Das Programm ist online: www.offenes-neukoelln.de/programm +++

Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 800 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte gezählt. Bei uns in Neukölln gibt es seit etwa einem Jahr vermehrt rechtsradikale Übergriffe: Autos werden angezündet, Menschen bedroht. In Berlin und anderswo in Deutschland werden mit rassistischen Positionen Sitze in Parlamenten gewonnen.

Wir wollen uns das nicht bieten lassen und zeigen, dass Neukölln zusammenhält! Neukölln ist kein Ort des Hasses, sondern gemeinsamer Lebensraum für Menschen aus mehr als 150 Ländern. Neukölln ist Halal-Fleisch und billiges Bier gleichzeitig, ein buntes Gedränge verschiedenster Menschen und Sprachen.

 

Wir wollen zeigen, dass Neukölln offen und bunt ist – mit Euch!

Wie? Mit einem dreitägigen Festival in ganz Neukölln, bei dem wir gemeinsam feiern, diskutieren und einander kennenlernen wollen, bei zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen.

Wann? Von Freitag, 14. Juli bis Sonntag, 16. Juli 2017 wollen wir drei Aktionstage veranstalten.

Wo? In ganz Neukölln! Vom Landwehrkanal bis Rudow, vom Hermannplatz bis zur Hufeisensiedlung, überall sollen unsere Aktionstage sichtbar und erlebbar werden!

Wer? Alle können mitmachen und alle sollen ihre Ideen einbringen – auch Du! Wir wollen, dass sich Neukölln ein Wochenende lang pulsierend, fröhlich, antirassistisch und kämpferisch zeigt.

Wer steckt dahinter? Das Festival wird organisiert vom Bündnis Neukölln, einem Zusammenschluss verschiedener Organisationen, Initiativen, Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und vieler Einzelpersonen. Wir wenden uns gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung. Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Nationalismus dürfen keinen Platz in unserer Mitte haben.

 

Wenn ihr Ideen habt und eine Aktion organisieren wollt, meldet euch bei uns!

Aktionen, Infoveranstaltungen, Diskussionen, Theater, Tanz, Party, Musik, Kaffee trinken, Workshops, Trainings, Stadtführungen, Lesungen, Ausstellungen, Filme, Beratungen, Schreibwerkstatt, Vorträge, … wir freuen uns auf eure Vorschläge!

Wenn ihr Interesse habt und dabei sein wollt, meldet euch bitte bis zum 14. Mai unter:
offenes-neukoelln [a] buendnis-neukoelln [p] de

 

Dieser Aufruf als PDF

Zeitschrift: Rudow Aktuell

Im Rahmen der aktuellen Aktionswoche haben am Wochenende 20.000 Haushalte in Rudow die Zeitschrift „Rudow Aktuell“ erhalten.

Zeitschrift Rudow Aktuell

Themen:

  • Die rechte Anschlagsserie in Neukölln
  • Die Neuköllner AfD
  • Die Neonazi-Szene in Neukölln
  • Berichte von Opfern von Rassismus sowie der Betroffenen der jüngsten Anschläge
  • Der Mord an Burak Bektaş
  • Die Situation von Geflüchteten
  • … und natürlich die aktuelle Aktionswoche gegen Nazigewalt und Rassismus.

Hier als PDF