Xtrem willkürlich – ABGESAGT

Das Extremismuskonzept und seine Folgen

ABSAGE WEGEN KRANKHEIT!

Leider mussten wir die für den 21.2. geplante Veranstaltung „Extrem willkürlich – Das Extremismuskonzept & seine Folgen“ kurzfristig absagen bzw. verschieben. Unser Hauptreferent Max Fuhrmann liegt mit einer Grippe im Bett & kann daher nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Da es uns nicht gelungen ist, in der Kürze der Zeit gleichwertigen Ersatz zum Thema zu finden, müssen wir die Veranstaltung nun leider verschieben. Wir werden uns bemühen, mit Max und dem Keller schnellstmöglich einen Ersatztermin zu finden und werden euch zeitnah darüber informieren.

Es tut uns wirklich sehr leid, aber wir hoffen auf euer Verständnis! An Max gehen die besten Genesungswünsche des Bündnis Neukölln-Teams. Werd schnell wieder gesund 🙂

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Erneute Brandanschläge in Neukölln!

 

Siehe auch hier im Tagesspiegel. Daher:

Solidaritätskundgebung am Samstag, dem 3. Februar, 12:00 Uhr vor dem Neuköllner Rathaus

Neukölln steht zusammen – gegen rechte Gewalt und Intoleranz

Erneut sind zwei Neuköllner Bürger von Mitgliedern der rechten Szene angegriffen worden. In der Nacht zum 1. Februar wurden ihre Autos angezündet und brannten vollständig aus. Bei den Betroffenen handelt es sich um den Rudower Buchhändler Heinz Ostermann und den Bezirkspolitiker Ferat Kocak, Mitglied der Partei DIE LINKE.

Heinz Ostermann setzt sich seit Jahren mit großem Engagement dafür ein, seinen Buchladen „Leporello” zu einem Ort demokratischer und literarischer Debatten zu entwickeln.
Dass die rechte Szene ihn und seinen Buchladen nun zum dritten Mal attackiert hat, sagt alles über die Geisteshaltung der Täter aus: Der gleichberechtigte Austausch von Meinungen, die Entwicklung einer Diskussionskultur ist ihnen nicht nur fremd, sondern offensichtlich ein Dorn im Auge. Anstelle der argumentativen Auseinandersetzung setzen sie gewaltsame Zerstörung und Terror.
Ferat Kocak, der andere Angegriffene, ist seit Jahren in Neukölln – und hier vor allem im Süden unseres Bezirks – im Kampf gegen Mietsteigerung, gegen den Notstand in der Krankenpflege und gegen rechte Umtriebe aktiv.
Als Mitglied der Partei Die Linke hat er in der Gropiusstadt während der letzten Wahlkämpfe Position gegen die AfD und andere rechte Gruppierungen bezogen und ist ihnen offensiv entgegengetreten. Die Tatsache, dass das in Brand gesetzte Auto unmittelbar neben der Hauswand und einem Gasanschluss stand, zeigt, dass die Täter auch den Tod von Menschen bei ihren Anschlägen billigend in Kauf nehmen.

Seit Jahren zieht sich die Spur rechter Gewalttaten gegen Neuköllner*innen durch unseren Bezirk, ohne dass es bisher Ermittlungserfolge gegeben hat.

Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass die Polizei von einem überschaubaren Kreis rechter Intensivtäter am Nasenring durch die Manege geführt wird.
Es nützt uns wenig, wenn immer wieder verstärkte Ermittlungsarbeit gefordert wird, wenn der Terror gegen engagierte Demokraten ungebrochen weiter von Nazis und aus dem Umfeld der Rechtspopulisten betrieben werden kann.

Zeigen wir Solidarität mit den Betroffenen! Zeigen wir, dass wir uns dem Terror der Rassisten und Geschichtsrevisionisten nicht beugen!

Gemeinsam rufen auf:
IG Metall Berlin; ver.di Bezirk Berlin; DGB Kreisvorstand Neukölln; GEW Neukölln; DIE LINKE Neukölln; Bündnis Neukölln; Hufeisern gegen Rechts; Aktionsbündnis Rudow; Aktionsbündnis Britz; Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus; Galerie Olga Benario, Bündnis 90/die Grünen Neukölln; SPD Neukölln

Offenes Neukölln 2018 – Seid ihr dabei?

Nach dem riesigen Erfolg im vergangenen Jahr findet von Freitag, den 1. Juni bis Sonntag, den 3. Juni 2018 zum zweiten Mal das Festival „Offenes Neukölln“ statt – für ein vielfältiges und solidarisches Neukölln.

Jetzt suchen wir nach Initiativen, Vereinen, Organisationen und Veranstaltungsorten, die sich an dem Festival beteiligen möchten und gemeinsam mit uns ein Zeichen für ein lebenswertes, antirassistisches, fröhliches und kämpferisches Neukölln setzen!

Mehr Infos dazu auf der Website von Offenes Neukölln bzw. direkt im Aufruf zur Teilnahme.

Eröffnung des Festivals Offenes Neukölln im Jahr 2017
ONK 2018 – wer macht mit?

ONK geht weiter und zwar mit euch!

Offenes Neukölln (ONK) im Sommer 2017 war ein voller Erfolg. Rund 100 Akteur*innen haben gezeigt, dass Neukölln offen, solidarisch und vielfältig ist.

Vom 1.-3. Juni findet ONK 2018 statt. Die Planung beginnt jetzt. Kommt zu unserem

 Info-Treffen am Dienstag, 28.11. um 19 Uhr
im Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Str. 53!

Wir brauchen Leute, die

  • Ideen haben und das Festival mitorganisieren wollen
  • Orte ansprechen
  • Material designen
  • sich um die Finanzen kümmern
  • Veranstaltungen organisieren
  • Social Media managen
  • und vieles mehr

… je nachdem, was euch interessiert und wie viel Zeit ihr einbringen wollt.

Warum gibt es ONK?

In Neukölln verüben Neonazis Anschläge. Seit über einem Jahr werden Autos angezündet, Menschen bedroht und Fensterscheiben eingeworfen. Bei den letzten Wahlen haben rechte Parteien erschreckend hohe Ergebnisse erzielt, auch bei uns in Neukölln. In der Nacht vom 5. auf den 6. November wurden in Britz 16 Stolpersteine zerstört. Das alles zeigt deutlich: Neukölln hat ein Rechtsextremismus-Problem!

Das lassen wir uns nicht gefallen!

Mit dem Festival wollen wir zeigen, wie vielfältig Neukölln ist und ein Zeichen für Offenheit und Solidarität und gegen Rassismus und Rechtsextremismus setzen. Damit wollen wir alle Menschen erreichen. Auch solche, die nicht regelmäßig auf Demos gehen.

Wir sind eine Gruppe von Neuköllner*innen, die ONK 2017 ehrenamtlich organisiert haben. Jetzt freuen wir uns auf neue Menschen, neue Ideen und neue Impulse für ONK 2018!

Mehr Informationen zum Festival findet ihr auf der Website von Offenes Neukölln.

Viele Grüße
Die ONK2017-Orga

To Do: Demokratie

Es gibt eine tolle neue Veranstaltungsreihe der Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus!

1. September 20:00 Uhr
Gegen den Hass
Carolin Emcke für eine vielfältige Gesellschaft

2. September 20:00 Uhr
Foto-Vernissage „Niemandsland“
Wie Geflüchtete auf das Leben in Deutschland warten

5. September 19:30 Uhr
Freiheit verteidigen.
Wie wir den Kampf um die offene Gesellschaft gewinnen

7. September 20:00 Uhr
Erzähl mir von Deutschland, Soumar
Eine syrisch-deutsche Freundschaft

9. September 19:00 Uhr
Ein Jude in Neukölln
Lesung mit Ármin Langer

15. September 19.30 Uhr
Workshop: Rassismus als politisches System
Hannah Arendt und Eichmann in Jerusalem

9. Oktober 20:00 Uhr
Informationsveranstaltung zum NSU-Komplex

11. Oktober 20:00 Uhr
Zehn Regeln für Demokratie-Retter

Die Veranstaltungsorte und Details findet ihr im Programm-Flyer und auf Facebook.