Tipp: Wir finanzieren niedrigschwellig Projekte und Aktivitäten für und mit Geflüchteten in Neukölln. Egal, ob ihr noch plant oder schon mittendrin seid: Wenn ihr Geld braucht für Materialien, Bücher, Flyer, Picknick-Ausstattung, können wir euch unterstützen!

Stand auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt

 

Auch dieses Jahr sind wir wieder mit einem Stand auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt vertreten: Vom 8. bis 10. Dezember 2018 findet ihr uns auf dem Richardplatz.

Dort informieren wir über die rechtsextremistische Anschlagsserie in Neukölln, über Offenes Neukölln 2018 und über sonstige unsere Arbeit als Bündnis. Am Samstag ist auch die Initiative „Hufeisern gegen Rechts“ mit dabei und klärt über den jüngsten Diebstahl von 16 Stolpersteinen und ihre Wiederverlegung auf.

Es gibt ein tolles Quiz und natürlich wie immer Kuchen und Gebäck am Stand (Spenden von fleißigen Bäcker*innen willkommen!)

Aktionsgruppe „Aufstehen gegen Rassismus“

Jetzt gemeinsam aktiv werden: Auch Neukölln braucht keine AfD!

Die AfD ist als drittstärkste Partei in den Bundestag eingezogen. Von dort aus versucht sie nun ihre Hetze gegen alle, die nicht ihrem Weltbild entsprechen, noch tiefer in Politik und Gesellschaft zu verankern. Auch hier in Neukölln stempelt die AfD mit rassistischen Behauptungen Muslime sowie Geflüchtete zu Sündenböcken für soziale Missstände, vertritt ein reaktionäres Frauen- und Familienbild und schürt Angst und Hass gegen Minderheiten.

Hilf mit! Lasst uns gemeinsam verhindern, dass die AfD mit Hass und Hetze das gesellschaftliche Klima vergiften kann. Mach mit bei unserer Aktionsgruppe „Aufstehen gegen Rassismus“: Das nächste Treffen ist am Montag, den 4.12. um 19 Uhr im Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Str. 53.

ONK 2018 – wer macht mit?

ONK geht weiter und zwar mit euch!

Offenes Neukölln (ONK) im Sommer 2017 war ein voller Erfolg. Rund 100 Akteur*innen haben gezeigt, dass Neukölln offen, solidarisch und vielfältig ist.

Vom 1.-3. Juni findet ONK 2018 statt. Die Planung beginnt jetzt. Kommt zu unserem

 Info-Treffen am Dienstag, 28.11. um 19 Uhr
im Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Str. 53!

Wir brauchen Leute, die

  • Ideen haben und das Festival mitorganisieren wollen
  • Orte ansprechen
  • Material designen
  • sich um die Finanzen kümmern
  • Veranstaltungen organisieren
  • Social Media managen
  • und vieles mehr

… je nachdem, was euch interessiert und wie viel Zeit ihr einbringen wollt.

Warum gibt es ONK?

In Neukölln verüben Neonazis Anschläge. Seit über einem Jahr werden Autos angezündet, Menschen bedroht und Fensterscheiben eingeworfen. Bei den letzen Wahlen haben rechte Parteien erschreckend hohe Ergebnisse erzielt, auch bei uns in Neukölln. In der Nacht vom 5. auf den 6. November wurden in Britz 16 Stolpersteine zerstört. Das alles zeigt deutlich: Neukölln hat ein Rechtsextremismus-Problem!

Das lassen wir uns nicht gefallen!

Mit dem Festival wollen wir zeigen, wie vielfältig Neukölln ist und ein Zeichen für Offenheit und Solidarität und gegen Rassismus und Rechtsextremismus setzen. Damit wollen wir alle Menschen errechen. Auch solche, die nicht regelmäßig auf Demos gehen.

Wir sind eine Gruppe von Neuköllner*innen, die ONK 2017 ehrenamtlich organisiert haben. Jetzt freuen wir uns auf neue Menschen, neue Ideen und neue Impulse für ONK 2018!

Mehr Informationen zum Festival findet ihr auf der Website von Offenes Neukölln.

Viele Grüße
Die ONK2017-Orga

Stolpersteine entwendet!

Update: Auf der Website von Hufeisern gegen Rechts gibt es Informationen zur Spendenaktion zur (Wieder-)Verlegung von Stolpersteinen.

Diese Woche musste Neukölln eine der größten flächendeckenden Schändungen von Stolpersteinen erleben. Sie setzte eine traurige Tradition von neonazistischen Umtrieben vor dem Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November fort. Jetzt muss eine Antwort darauf folgen.

Daher begrüßen wir die auf der gestrigen Erinnerungskundgebung in der Hufeisensiedlung geäußerten Absichten der Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey, das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu verstärken. Die Spendenaktion der Initiative Hufeisern gegen Rechts für zusätzliche Stolpersteine erachten wir als wichtiges Signal an alle, die mit Schändungen, Brandanschlägen und Diffamierungen die Grundfeste unserer Demokratie angreifen wollen. Wir vom Bündnis Neukölln wollen die Hufeisernen gern dabei organisatorisch und finanziell unterstützen.

   

 

Leider herrscht durch die mangelnden Ermittlungserfolge der zuständigen Behörden zu den zahlreichen neonazistischen Anschlägen inzwischen in Neukölln eine permanente Bedrohungslage für alle, die nicht ins Weltbild von Neonazis passen. Wir appellieren daher an die Berliner Polizei, verstärkt Ressourcen in die Ermittlungen zu stecken. Unser Engagement werden wir angesichts der Bedrohung nicht reduzieren, sonder nur noch verstärken.

Wieder einmal sehen wir, wie wichtig der Kampf gegen Rechts und für eine offene und solidarische Gesellschaft ist. Dabei werden wir uns nicht durch diffamierende Linksextremismus-Debatten spalten lassen und freuen uns, dass die Mehrheit der Neuköllner BVV uns in der Vergangenheit hier unterstützt hat. Demokratinnen und Demokraten müssen an dieser Stelle zusammenstehen.