Tipp: Wir finanzieren niedrigschwellig Projekte und Aktivitäten für und mit Geflüchteten in Neukölln. Egal, ob ihr noch plant oder schon mittendrin seid: Wenn ihr Geld braucht für Materialien, Bücher, Flyer, Picknick-Ausstattung, können wir euch unterstützen!

ONK 2018 – wer macht mit?

ONK geht weiter und zwar mit euch!

Offenes Neukölln (ONK) im Sommer 2017 war ein voller Erfolg. Rund 100 Akteur*innen haben gezeigt, dass Neukölln offen, solidarisch und vielfältig ist.

Vom 1.-3. Juni findet ONK 2018 statt. Die Planung beginnt jetzt. Kommt zu unserem

 Info-Treffen am Dienstag, 28.11. um 19 Uhr
im Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Str. 53!

Wir brauchen Leute, die

  • Ideen haben und das Festival mitorganisieren wollen
  • Orte ansprechen
  • Material designen
  • sich um die Finanzen kümmern
  • Veranstaltungen organisieren
  • Social Media managen
  • und vieles mehr

… je nachdem, was euch interessiert und wie viel Zeit ihr einbringen wollt.

Warum gibt es ONK?

In Neukölln verüben Neonazis Anschläge. Seit über einem Jahr werden Autos angezündet, Menschen bedroht und Fensterscheiben eingeworfen. Bei den letzen Wahlen haben rechte Parteien erschreckend hohe Ergebnisse erzielt, auch bei uns in Neukölln. In der Nacht vom 5. auf den 6. November wurden in Britz 16 Stolpersteine zerstört. Das alles zeigt deutlich: Neukölln hat ein Rechtsextremismus-Problem!

Das lassen wir uns nicht gefallen!

Mit dem Festival wollen wir zeigen, wie vielfältig Neukölln ist und ein Zeichen für Offenheit und Solidarität und gegen Rassismus und Rechtsextremismus setzen. Damit wollen wir alle Menschen errechen. Auch solche, die nicht regelmäßig auf Demos gehen.

Wir sind eine Gruppe von Neuköllner*innen, die ONK 2017 ehrenamtlich organisiert haben. Jetzt freuen wir uns auf neue Menschen, neue Ideen und neue Impulse für ONK 2018!

Mehr Informationen zum Festival findet ihr auf der Website von Offenes Neukölln.

Viele Grüße
Die ONK2017-Orga

Stolpersteine entwendet!

Diese Woche musste Neukölln eine der größten flächendeckenden Schändungen von Stolpersteinen erleben. Sie setzte eine traurige Tradition von neonazistischen Umtrieben vor dem Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November fort. Jetzt muss eine Antwort darauf folgen.

Daher begrüßen wir die auf der gestrigen Erinnerungskundgebung in der Hufeisensiedlung geäußerten Absichten der Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey, das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu verstärken. Die Spendenaktion der Initiative Hufeisern gegen Rechts für zusätzliche Stolpersteine erachten wir als wichtiges Signal an alle, die mit Schändungen, Brandanschlägen und Diffamierungen die Grundfeste unserer Demokratie angreifen wollen. Wir vom Bündnis Neukölln wollen die Hufeisernen gern dabei organisatorisch und finanziell unterstützen.

   

 

Leider herrscht durch die mangelnden Ermittlungserfolge der zuständigen Behörden zu den zahlreichen neonazistischen Anschlägen inzwischen in Neukölln eine permanente Bedrohungslage für alle, die nicht ins Weltbild von Neonazis passen. Wir appellieren daher an die Berliner Polizei, verstärkt Ressourcen in die Ermittlungen zu stecken. Unser Engagement werden wir angesichts der Bedrohung nicht reduzieren, sonder nur noch verstärken.

Wieder einmal sehen wir, wie wichtig der Kampf gegen Rechts und für eine offene und solidarische Gesellschaft ist. Dabei werden wir uns nicht durch diffamierende Linksextremismus-Debatten spalten lassen und freuen uns, dass die Mehrheit der Neuköllner BVV uns in der Vergangenheit hier unterstützt hat. Demokratinnen und Demokraten müssen an dieser Stelle zusammenstehen.

Gedenkveranstaltung vor der ehemaligen Albrecht-Dürer-Apotheke

Die Initiative „Hufeisern gegen Rechts“ lädt ein zur Gedenkveranstaltung vor der ehemaligen Albrecht-Dürer-Apotheke

Wo? Buschkrugallee 179, 12359 Berlin (direkt an der Bushaltestelle Onkel-Herse-Str., Linie 171)

Wann? Donnerstag, 9. November 2017, 17 Uhr

In der Nacht zum 10. November 1938 zerschlugen Neuköllner Nationalsozialisten die Einrichtung und die Schaufensterscheiben der Albrecht-Dürer-Apotheke des jüdischen Apothekers Adolf Mockrauer.

Titelseite des Stürmers vom Dezember 1938 mit der Schlagzeile: Ist die Judenfrage gelöst Nachdem ihm Anfang 1939 die Kassenzulassung entzogen und wenig später die pharmazeutische Beschäftigung in der Apotheke verboten worden war, gelang Adolf Mockrauer die Flucht ins Ausland, nach Chile. Fern von allen sozialen Kontakten verzweifelte er in der Fremde und nahm sich im September 1940 das Leben.

Adolf Mockrauer war nur einer der jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner in der Großsiedlung Britz, deren Lebensgrundlage von den Nationalsozialisten zerstört und die aus der Siedlung vertrieben wurden.

Heute erheben Geschichtsrevisionisten wieder ihr Haupt, wollen völkisches Gedankengut wieder hoffähig machen. Allein in diesem Jahr fanden 4 Anschläge aus der rechten Szene auf Bewohner*innen und Einrichtungen der Hufeisen- und Krugpfuhlsiedlung statt.

Der 9. November 1938 zeigt, wohin derartige Entwicklungen führen.
Daran wollen wir gemeinsam erinnern.

Protest gegen Neonazi-Kundgebung vor dem Neuköllner Krankenhaus

Wo? Rudower Str./Möwenweg (gegenüber dem Krankenhaus Neukölln)

Wann? Sonntag, den 29. Oktober 2017, 10:00 Uhr

Vor 8 Jahren verstarb der bundesweit bekannte Neonazi Jürgen Rieger an einem Schlaganfall im Krankenhaus Neukölln. Dieses nimmt die NPD zum Anlass, zu einem öffentlichen Gedenken aufzurufen.

 

Zeigen wir den Neonazis, dass sie in Neukölln keinen Raum für ihre rassistische Hetze haben!

Weitere Informationen und Hintergründe zu Jürgen Rieger gibt es auf der Website der Initiative „Hufeisern gegen Rechts“ und auf Wikipedia sowie bei „Berlin gegen Nazis“.

Treffpunkt Demo gegen Hass und Rassismus im Bundestag am 22.10.

Um zwei Tage vor dem Einzug der AfD in den Bundestag ein unverkennbares Zeichen gegen Hass und Rassismus zu setzten, findet eine Demonstration am kommenden Sonntag, den 22.10 von 12-15 Uhr statt (Link).

Als Anti-AfD AG des Bündnisses Neukölln wollen wir diese Demo unterstützen. Wir treffen uns um 11:30 Uhr am Hermannplatz (unter der Statue „das tanzende Paar“) und fahren dann gemeinsam zum Bundestag. Kommt zahlreich!