Flucht & Asyl

Auch in Neukölln leben Menschen, die vor Verfolgung, Krieg, Folter, Unterdrückung und Not ihre Heimat verlassen mussten. Nach einer oftmals lebensgefährlichen Flucht haben sie hier Asyl beantragt und hoffen auf ein Leben in Sicherheit und Würde.

Wir vom Bündnis Neukölln bemühen uns gemeinsam mit vielen anderen ehrenamtlichen Unterstützer*innen um eine wirkliche „Willkommenskultur von unten“ von hierher Geflüchteten und bereits länger hier lebenden Neuköllner*innen.

Mitmachen

Konkrete Möglichkeiten des Engagements:

Hast du Ideen für neue Projekte zur ehrenamtlichen Unterstützung von Geflüchteten in Neukölln? Bist du Teil einer bestehenden Gruppe in dem Bereich und würdet ihr gern hier auf der Liste stehen? Kontaktiere uns gern oder komm zu unseren Treffen!

Zur Finanzierung von Projekten und Aktivitäten für und mit Geflüchteten in Neukölln können wir Spendengelder bereitstellen. Mehr dazu auf dem Infozettel zur Beantragung von Spendengeldern.

Über unseren „Flucht&Asyl“-Mailverteiler vernetzen wir viele Ehrenamtliche und Akteure, die Geflüchtete in Neukölln unterstützen. Zum Eintragen in den Verteiler siehe Kontakt.

Für Aktivitäten im Süden Neuköllns siehe Ankommen in Südneukölln. Weitere Projekte sind auf www.neukoellnhilft.de verlinkt.

Unterkünfte

Im Februar 2016 wurden die beiden Sporthallen im Efeuweg und am Buckower Damm geräumt. Die Bewohner*innen sind in eine neu eröffnete „TempoHome“-Unterkunft in der Gerlinger Straße in Buckow um gezogen. Betreiberin ist die BABB.

Ende Februar gab es in der Unterkunft in der Haarlemer Str. einen Betreiberwechsel. Neue Betreiberin ist die Stephanus-Stiftung.

Eine Übersicht über die Unterkünfte in Neukölln gibt es hier beim Bezirksamt.

 

 

Wir übernehmen generell keine Aufgaben, die den Betreibern von Flüchtlingsunterkünften obliegen und für die sie finanziert werden. Solche Tätigkeiten übernehmen wir lediglich befristet und in akuten Notsituationen. Unsere Aufgabe sehen wir in einem nachbarschaftlichen Miteinander mit unseren neuen Nachbar*innen. Willkommenskultur bedeutet für uns selbstverständlich auch, wachsam gegenüber Aktivitäten von Neo-Nazis auf Geflüchtete und Unterkünfte zu sein sowie Gegenproteste zu organisieren und Übergriffe zu verhindern.